Depressive Drachentöter

Psychische Störungen in der phantastischen Literatur

Artikel aus der Blogreihe „Phantastische Realität“ (Artikel-Übersicht)

In einer Welt, die verrückt spielt, ist nur ein Irrsinniger wahrhaft geisteskrank.
– Homer J. Simpson

Die Auseinandersetzung mit psychischen Störungen ist in vielen Bereichen der Literatur verbreitet.  Goethe schrieb über den depressiven „Werther“, E.T.A. Hoffmann über den zerstörerischen Wahnsinn im „Sandmann“. Auch in zeitgenössischer Literatur  haben die Protagonisten immer wieder mit schweren Schicksalsschlägen und ihren eigenen inneren Dämonen zu kämpfen, z.B. mit Drogenabhängigkeit („Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“), Anorexie („Dann bin ich eben weg“) oder Depression/Suizidalität („A long way down“).

Depressive Drachentöter und zwanghafte Zauberer

Doch in der Fantasy? Ein Drachentöter mit Depression? Ein Zauberer mit Zwangsstörung? Ein Krieger mit Kleptomanie? Schwer vorstellbar. Der stereotype Fantasy-Held ist ein strahlender Saubermann, ein tapferer Streiter für das Gute, der selbst den schlimmsten Verlockungen widersteht und jedem noch so gefährlichen Gegner tapfer die Stirn bietet. Er (oder sie) metzelt sich unerschrocken durch feindliche Horden, hält den sterbenden Kameraden die Hand und erzählt am Ende mit grimmigem Stolz in der Stimme von seinen legendären Heldentaten.

Trotz allem Sarkasmus bleibt im Kern aber doch etwas Wahres übrig. Die Fantasy, selbst in ihrer düstersten, blutrünstigsten Ausformung, lebt von Helden. Von Figuren, die eine Entwicklung durchleben, die Stärke beweisen, die sich gegen Widrigkeiten zur Wehr setzen. Wird dieses Bild erschüttert, bleiben viele Leser ernüchtert zurück. Ein prominentes Beispiel ist Katniss Everdeen, die Heldin aus der Dystopie „Die Tribute von Panem“. Zu Beginn noch die mutige, aufopferungsvolle Kämpferin für das Gute, zerbricht die junge Frau zunehmend am Grauen des Krieges. Naheliegend, betrachtet man die schrecklichen Erlebnisse, deren Zeuge sie wurde. Trotzdem bedauerten viele Leser den Verfall ihrer Heldin, kritisierten das „nervliche Wrack“ (Amazon-Rezension), zu dem die Autorin ihre Protagonistin hat verkommen lassen. Es erscheint naheliegend, dass sich manche Leser lieber mit einer starken, ehrgeizigen und leidensfähigen Katniss identifizieren wollen, als mit einer, die an die Grenzen des Menschenmöglichen gelangt ist. Bedauerlich ist es dennoch, dass die realistische Darstellung psychischer Leidenszustände in diesem Kontext als unangenehme Charakterschwäche wahrgenommen wird.

Dabei ist die Ätiologie psychischer Krankheiten nicht ausschließlich auf die Eigenschaften der betroffenen Person zurückzuführen, sondern wesentlich vielfältiger und komplexer.  Die genetische Disposition kann dabei genauso eine Rolle spielen wie die psychosoziale Entwicklung, die Persönlichkeit und verschiedene Umwelteinflüsse. Die Entstehung einer psychischen Störung als „charakterliche Schwäche“ auszulegen, ist demnach stark vereinfacht bis schlichtweg falsch. Viel eher zeugt es, meiner Ansicht nach, von persönlicher Stärke, offen mit seinen Problemen umzugehen und sich den eigenen psychischen Handicaps zu stellen. Hier ergeben sich auch für die Fantasy spannende Spielräume mit vielfältigen Optionen. Dazu aber später mehr.

Joffrey, Gollum und die Pathologisierung des Bösen

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Gollum: Dissoziative Identitätsstörung

Wie eingangs bereits erwähnt, sind Helden in der Fantasy nur selten von psychischen Störungen betroffen  – die Bösewichte hingegen sehr wohl. Das Spektrum reicht von zwanghafter Persönlichkeitsstörung (Dolores Umbridge, „Harry Potter“) über Psychopathie (Joffrey Baratheon, „Lied von Eis und Feuer“) bis hin zu dissoziativer Identitätsstörung (Gollum, „Herr der Ringe“).  Sollte man daraus schlussfolgern, dass psychisch kranke Menschen per se böse sind? Wohl kaum.

Symptome psychischer Störungen – vor allem solche, die primär Leiden bei den Mitmenschen und weniger beim Betroffenen selbst hervorrufen – wirken schon deswegen schnell antagonistisch, weil sie gängigen Regeln unseres Zusammenlebens widersprechen. Personen, die gegen moralische Standards und soziale Mechanismen verstoßen, damit sogar noch anderen schaden, finden sich schnell auf der dunklen Seite der Macht wieder. Teils sicher zu recht. Einen zwanghaften, sadistischen Narzissten als Identifikationsfigur oder Love Interest zu verkaufen, könnte schwierig werden (außer, der Kerl ist Millionär, versteht sich *ironie aus*), doch jede Figur mit einer psychischen Störung in die Gegenspieler-Ecke zu drängen, ist nicht nur banalisierend, sondern befeuert obendrein die Stigmatisierung psychisch kranker Menschen.

Raus aus dem Symptom-Korsett

Natürlich muss ich an dieser Stelle einräumen, dass die diagnostische Einordnung der genannten Figuren primär meiner eigenen Einschätzung entspricht. Die meisten Fantasy-Welten sehen eine Diagnostik oder gar Therapie psychischer Störungen nicht vor, vor allem dann nicht, wenn sie an frühere irdische Epochen (z.B. Mittelalter oder Antike) angelehnt sind. Bekanntermaßen wurden psychische Störungen lange Zeit gar nicht als solche erkannt oder – schlimmstenfalls – als dämonische Besessenheit interpretiert. Die angewandten Behandlungsmethoden können dabei bestenfalls als barbarisch bezeichnet werden, die ersten Ansätze pharmakologischer oder verhaltenstherapeutischer Behandlung finden sich erst Mitte des 20. Jahrhundert.

Schlechte Voraussetzungen also für den depressiven Drachentöter – zugleich aber auch eine Chance für den Autor. Weder besteht die Notwendigkeit, eine Störung konkret beim Namen zu nennen, noch den Charakter in ein Korsett vorgegebener Symptome zu zwängen. Psychische Störungen sind ebenso vielfältig und vielgestaltig wie diejenigen, die an ihnen leiden, den Prototypen einer Depression, einer Schizophrenie oder einer Angststörung gibt es nicht und selbst Symptomlisten beschreiben das faktische Fühlen oder Erleben der Betroffenen oft nur unzureichend. Wichtig ist also: Auch Figuren mit psychischen Krankheiten sind Individuen, Charaktere, keine Personifikation ihrer Störung.

Die Figur und ihre Psyche

Diese Maxime beschreibt auch ganz gut mein eigenes Vorgehen. Zu Beginn der Überlegung steht immer eine Figur, eine Idee. Daraus entwickelt sich dann ein Konzept und daraus wiederum ein individueller Charakter. Meistens stelle ich erst am Ende dieses Prozesses fest, dass die Figur bestimmte Symptome aufweist oder dass ihre Lebensgeschichte und ihre persönlichen Erfahrungen nicht spurlos an ihr vorübergegangen sein können. Da meldet sich natürlich auch die Psychologin in mir, die mit großem

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Facetten psychischer Gesundheit

Interesse die Entwicklung einer Figur bzw. ihre spezifische Lebensgeschichte verfolgt und sich schon allein aus fachlicher Neugier die Frage stellt: Wie geht die Person mit dieser Erfahrung um? Wie wirken sich die Lebensumstände auf ihre Persönlichkeit aus, auf ihre soziale Interaktion oder auf ihre individuellen Stärken und Schwächen?

Natürlich kann das Ziel eines Plots nicht darin bestehen, die Figur komplett von ihren Symptomen zu heilen (außer, sie ist Millionär und … ja, ich hör schon auf). Das Stichwort lautet hier „Coping-Strategien“: Fähigkeiten, die der Figur dabei helfen, mit ihrem psychischen Handicap zurecht zu kommen, ihre Schwierigkeiten zu kompensieren oder Hilfe und Verständnis bei anderen zu finden. Genau diese Strategien sind der Schlüssel zur Entwicklung einer Figur und zur realistischen Auseinandersetzung mit der psychologischen Thematik.

Zwei eigene Ideen

Zuletzt möchte ich euch, als kreativen Abschluss dieser ganzen Textwand, zwei meiner Charaktere vorstellen, die mit psychischen Handicaps zu kämpfen haben. Sicherlich sind die beiden nicht der Weisheit letzter Schluss und ob es mir gelungen ist, meine oben genannten Maßstäbe hier zu erfüllen, sei dahingestellt. Versteht meine Beispiele bitte nicht als Lösungsvorschlag oder Handlungsempfehlung, sondern als kleine Illustration dessen, was ich im Laufe dieses Artikels von mir gegeben habe. Meine persönliche Baustelle, sozusagen.


FARAL, Auftragsmörderin

Diagnose: Autismus

Ihre Geschichte: Von ihrer Familie verstoßen und in Armut aufgewachsen, wurde Faral schon als junges Mädchen von einem Jünger der „Bruderschaft“, einer Assassinen-Gilde, gefunden und ausgebildet. Sie erweist sich als ausgesprochen ehrgeizig und effizient, bis es ihr zum ersten Mal nicht gelingt, einen Mordauftrag zu Ende zu führen. Plötzlich sieht sich die Einzelgängerin gezwungen, Bündnisse zu schließen, und sich auf Beziehungen zu anderen Menschen einzulassen, um zu überleben. Eine Erfahrung, die sie an ihre Grenzen bringt.

Symptome: wenig Verständnis für Gefühle oder zwischenmenschliche Beziehungen, Schwierigkeit, sich in andere hinein zu versetzen, Bestehen auf festen Routinen oder Denk- bzw. Handlungsmustern, vermindertes Schmerzempfinden, Lichtempfindlichkeit, stereotypes Wiederholen von Regeln und Kodizes, wenig Gespür für Humor, Sarkasmus oder soziale Regeln

Wie sie damit umgeht: Faral hat eine hervorragende Nische für sich gefunden. Als Assassine arbeitet sie allein, Gefühle sind ihr dabei eher im Weg und sie kann sich an ihren eigenen Regeln und Routinen orientieren. Schwierig wird es, sobald sie gezwungen ist, Verhaltensweisen anderer Menschen zu begreifen oder vorherzusehen. Hier konzentriert sie sich auf Beobachtungen, versucht Gesetzmäßigkeiten in den Handlungen anderer zu finden und ist meistens irritiert, wenn ihre üblichen Routinen nicht funktionieren. Trotzdem lernt sie stetig, entwickelt ihre persönlichen Regeln weiter und erstellt sie so ihr ganz eigenes Bild von der Welt.

Szene: Nachdenklich betrachtete sie ihren Schützling, der tief und fest schlief. Veränderungen hatten Faral immer Angst gemacht, hatten ihr das Gefühl gegeben, die Kontrolle zu verlieren. Diese Veränderung jedoch fühlte sich richtig an. Sie würde die Jagd vermissen, die Energie, das Pulsieren in ihren Adern, und es würde Zeit brauchen, um die neuen Regeln zu lernen. Seris Regeln. Doch dafür hatte sie wieder ein Ziel, eine Aufgabe, eine Bestimmung. Etwas, das ihrem Dasein einen Sinn verlieh, und das über bloßes Überleben hinausging.

[aus: „Aschekrieger“, unv. Manuskript]


REYKAN, Soldat des Königs

Diagnose: Posttraumatische Belastungsstörung

Seine Geschichte: Reykan ist Soldat mit Leib und Seele: loyal, strebsam und pflichtbewusst. Ein gescheiterter Kriegszug lässt ihn jedoch an seinen Idealen und seiner Treue zum König zweifeln und der Tod seiner Kameraden, vor allem seines Geliebten, zerbricht ihn endgültig. Reykan hadert mit sich, mit seiner Schuld, mit seiner Rolle als Soldat und sucht verzweifelt nach einer neuen Lebensaufgabe. Nicht so einfach, wenn die Schatten der Vergangenheit nicht loslassen wollen.

Symptome: nachhallende Erinnerungen an das Ereignis (Flashbacks), Alpträume, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Schuldgefühle, Alkoholmissbrauch zur Selbstmedikation, sozialer Rückzug

Wie er damit umgeht: Reykan versucht die unangenehmen Erinnerungen zunächst mit Alkohol zu betäuben (wenig erfolgreich), bis er gezwungen wird, sich seinen inneren Dämonen auf konstruktive Weise zu stellen. Es gelingt ihm, eine neue Aufgabe im Leben zu finden und sich über diese Aufgabe – und eine neue Liebe – neu zu definieren. Er kann mit seiner Vergangenheit abschließen und beginnt, auch seine Schuldgefühle aufzuarbeiten und nach vorne zu blicken. Ein langwieriger Prozess, der mit dem Ende er Geschichte nicht vorbei ist.

Szene: Kein Traum. Es war real. Das Lager brannte. Er durfte nicht die Nerven verlieren, er musste …
Blutiger Schnee. Tote Leiber. Bleiche Gesichter. Reykan schüttelte sich, presste die Hände auf die Schläfen. Das Blut rauschte in seinen Ohren, toste durch seine Adern. Hilflosigkeit, Schuld, Zorn, alles prasselte plötzlich mit der Gewalt einer Lawine auf ihn ein. Er stieß einen gequälten Laut aus. Nein! Nicht jetzt, verdammt!
Ruhe bewahren. Einatmen. Ausatmen.
»Reykan?« Er fühlte eine Hand auf seiner Schulter, jemand hielt ihn fest. »He, sieh mich an!«

[aus: „Unter einem Banner“, unv. Manuskript]


Kommen wir zu einem Fazit. Auch die phantastische Literatur bietet spannende Optionen, psychische Störungen zu thematisieren, und aufzuzeigen, welche Wege Menschen finden, damit umzugehen. Dabei erscheint es wichtig, ein psychisches Handicap nicht als unüberwindbare Schwäche oder amüsanten Tic darzustellen, sondern dem Helden nach und nach Strategien an die Hand zu geben, die ihm helfen, mit seinen Symptomen konstruktiv umzugehen. Natürlich erfordert dieses Vorgehen ein gewisses Fingerspitzengefühl und Recherche – aber die Mühe lohnt sich.

8 Kommentare

  1. Hach, auf den Artikel hatte ich schon seitdem bekannten Titel gewartet und er hat nicht enttäuscht. Genau diese Gedanken habe ich mir auch gemacht und genau solche Schlussfolgerungen habe ich dann auch gezogen, bzw. in meine Fantasyromane eingebaut. Gerade die posttraumatische Belastungsstörung bietet sich in vielen Fantasyabenteuern geradezu an, so oft, wie wir unsere Charaktere doch leiden lassen.
    Ich finde aber auch den Punkt wichtig, den du angesprochen hast, dass das nicht unbedingt diagnostiziert sein muss. Mein einer Knappe hat zum Beispiel ADS. Das wird nie irgendwie erwähnt oder benannt. Niemand sieht ihn als krank an oder sonst etwas, aber die Symptome sind eben da, bzw. muss man sie rauslesen.

    Ach ja und herzlichen Glückwunsch zum Blogeinstieg.

    LG
    Janna/Maubel

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    1. Danke für deinen lieben Kommentar! Mir hatten die Ansätze, die du in deinem Beitrag genannt hast, schon sehr gut gefallen und ich hatte auch den Eindruck, dass wir da sehr ähnliche Ideen dazu haben. 🙂
      Ich finde es gerade spannend, die Diagnose nicht zu nennen, sondern die Symptome oder Verhaltensweisen zu zeigen und dann zu sehen, ob der Leser es deuten kann. Und wenn nicht, dann ist das auch völlig in Ordnung. Es ist ja letztlich der Charakter, der im Fokus steht, nicht seine Störung.
      LG Elea

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  2. Gehören solche Störungen und Verhaltensauffälligkeiten nicht zur Charkterstruktur einer Figur? Ein depressiver Drachentöter wird es wahrscheinlich nicht mal in die Nähe des Drachens schaffen. Auf der anderen Seite ist ein Mann, der den Thron erobert, wahrscheinlich kein Durchschnittstyp, sondern verhaltensauffällig. Und auch Farals Autismus scheint mir die Voraussetzung für ihren Job zu sein.

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    1. Absolut! Das hab ich auch gehofft, ein bisschen darlegen zu können.

      Das Ziel ist ja nicht, zu sagen: „So, ich mach jetzt einen depressiven Protagonisten“, sondern sich zu überlegen: „Okay, der Prota hat diese und jene Vorgeschichte, diese und jene Charakterzüge, er braucht diese und jene Voraussetzungen.“ Daraus ergibt sich – wie du sagst – eine Charakterstruktur. Und hier kann man als Autor auch den Mut haben, dem Charakter, wenn es stimmig ist, ein entsprechendes Handicap mitzugeben. Man braucht es dafür noch nicht mal zu benennen, aber man sollte sich dessen bewusst sein, damit man es nicht nach Belieben ein- und wieder abschaltet. 😉 Psychische Störungen oder Verhaltensauffälligkeiten sind eben noch mal eine Spur rigdiger und weniger flexibel als andere Charaktereigenschaften. Auch ein ordentlicher Charakter kann sich mal faul aufs Sofa fläzen und die Pizzaschachteln rumliegen lassen. Ein zwanghafter Charakter dagegen nicht (oder zumindest nur sehr schwer).

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  3. Wow, was für ein grandioser Artikel! Auch die beiden Charaktere finde ich absolut klasse!
    Dieser Text ist nicht nur ein Ratgeber für eine bessere Schreibe, sondern eine so wichtige Botschaft: Menschen mit psychischen Krankheiten sind nicht automatisch schlecht oder gar böse. Es ist schön, dieses Thema in so einem Kontext zu sehen.

    Liebe Grüße,

    Jenny

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    1. Vielen Dank, Jenny. Es freut mich sehr, wenn auch diese Message angekommen ist. 🙂

      In unserer Blogreihe sind ja schon sehr viele Themen genannt worden, die man als Autor nicht unter den Teppich kehren sollte, und der Umgang mit psychischen Krankheiten ist auf jeden Fall eines, das mir sehr am Herzen liegt. Vor allem, wenn man betrachtet, wie viele seltsame oder dubiose Botschaften auch in Bestseller-Romanen diesbezüglich vermittelt werden.

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