Die Kurzgeschichte – Lust oder Laster?

„Eine Kurzgeschichte ist eine Geschichte, an der man sehr lange arbeiten muss, bis sie kurz ist.“
– Vicente Aleixandre

Das Tolle an der Autoren-Community ist ja, es gibt immer spannende Diskussionen. Letzte Woche hat der Kollege Marcus Johanus – dem einen oder anderen vielleicht von den Schreibdilettanten bekannt (wenn nicht, guckt euch die Videos an, sie sind super hilfreich!) – in einem Blogartikel dazu aufgerufen, als Autor Abstand von Kurzgeschichten zu nehmen, und die Twitter-Gemeinde hat intensiv darüber diskutiert.

Vier Argumente stehen für Marcus Johanus im Vordergrund:

  1. Kurzgeschichten rauben wertvolle (Schreib-)Zeit, die besser in Romane investiert wäre.
  2. Kurzgeschichten haben nichts mit Romanen zu tun und schaden sogar einem guten Romanstil, da in Kurzgeschichten bewusst Dinge verschwiegen, weggelassen oder verschleiert werden.
  3. Kurzgeschichten haben eine eingeschränkte Zielgruppe und verkaufen sich nicht gut.
  4. Mit Kurzgeschichten verbrennt man den eigenen Namen und schreckt Verlage eher ab.

So nachvollziehbar Marcus‘ Argumentation in diesen Punkten ist, ich will ihnen trotzdem widersprechen. Nicht, weil ich den Kollegen diskreditieren oder ihm seine Meinung absprechen will, sondern schlichtweg deswegen, weil sich unsere Perspektiven auf dieses Thema stark unterscheiden. Das mag auch am bevorzugten Genre oder der Größenordnung liegen, in der wir denken. Einige Ideen hat auch Frau Schreibseele auf ihrem Blog bereits gut auf den Punkt gebracht.

Zeitfresser Kurzgeschichte?

Schon das erste Argument kann ich persönlich nicht wirklich nachfühlen. Ich empfinde Kurzgeschichten als wesentlich anspruchsvoller als Romane – und wenn ich die Wahl hätte, ich würde immer das Romanschreiben vorziehen. Insofern, keine Gefahr, dass ich mit dem Schreiben einer Kurzgeschichte prokrastiniere. Eher läuft es umgekehrt.

Kurzgeschichten sind für mich Intermezzi, die ich einschiebe, wenn ich eine schöne Ausschreibung finde, wenn ich etwas ausprobieren oder ein lästiges Plotbunny möglichst kurz und knackig loswerden will. Denn mal ehrlich, es mangelt nie an Ideen – aber wenn aus jeder Idee ein Roman würde, dann wäre meine Liste zu schreibender Bücher noch länger, als sie sowieso schon ist. Abgesehen davon kann eine Kurzgeschichte ein toller Auftakt zu einem Roman werden – meine Gay Fantasy „Unter einem Banner“ ist genauso entstanden.

Kurzgeschichte und Roman müssen sich also nicht ausschließen, im Gegenteil. Sie können voneinander profitieren. Zudem kann die Vorstellung, einen ganzen Roman zu schreiben, gerade für Anfänger extrem erdrückend sein. Warum nicht klein anfangen und sich „hoch arbeiten“?

You fail only if you stop writing

Sicherlich sollte man dabei Schreibregeln nie aus den Augen lassen. Kurzgeschichten folgen anderen Strukturen als Romane. Aber mal ehrlich – das tun unterschiedliche Genres auch. Ein Liebesroman schreibt sich anders als ein Thriller oder eine Romanze, trotzdem sind viele Autoren in verschiedenen Genres unterwegs, ohne, dass es ihrem Stil schadet. Warum sollte das also eine Kurzgeschichte tun?

Alle Schriftsteller, die je nach Schreibtipps gefragt wurden, waren sich in einem Punkt einig: Man lernt nur durch das Schreiben. Und ehe man gar nichts schreibt, warum keine Kurzgeschichte, um sich ausprobieren, um zu experimentieren, um neue Perspektiven oder Stile zu testen? Für mich funktioniert das hervorragend. Gerade das Hineinspringen in ein Setting oder in Figurenkonstellationen empfinde ich als tolle Übung, um Szenen zu gestalten, Infodump zu umgehen und nur das Notwendigste zu erzählen. Dinge konkret und zügig auf den Punkt zu bringen, intelligente Konflikte auf kleinem Raum zu gestalten, Settings mit wenigen Worten lebendig werden zu lassen – das alles sind Dinge, die einen Kurzgeschichten lehren.

Brotlose Kunst

Was man sicherlich nicht abstreiten kann, ist die Tatsache, dass sich Kurzgeschichten schlechter verkaufen als Romane. Das ist allerdings auch ein rein deutsches Phänomen, in Amerika haben Short Stories einen wesentlich besseren Stellenwert. Hier beißt sich der Hund also in den Schwanz – lesen die Deutschen keine Kurzgeschichten, weil es keine gibt, oder gibt es keine, weil sie nicht gelesen werden? Diese Frage kann niemand abschließend beantworten.

Fakt ist: In Großverlagen sind Kurzgeschichten und Anthologien kein Thema, im Indie-Bereich hingegen haben sie einen festen Stellenwert. Kleine, feine (Fantastik-)Verlage wie der Verlag Ohneohren, der Art Skript Phantastik Verlag oder auch der Verlag Torsten Low bestechen seit Jahren durch tolle, vielseitige Anthologien, die regelmäßig für den Deutschen Phantastik Preis nominiert werden. Auch im Horror-Genre begegnet man immer wieder tollen Anthologien, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, man denke nur an Stephen King oder die Altmeister H.P. Lovecraft oder Edgar Allan Poe. Es zeigt sich also: Es gibt einen Markt für Kurzgeschichten, sie machen allerdings nicht (mehr) reich.

Schade ist in dem Zusammenhang auch, dass einige Verlage gar keine Honorare für Kurzgeschichten-Beiträge in Anthologien anbieten. Auch wenn wenige Cents pro Exemplar sicher nicht reich machen, es ist eine Wertschätzung der Arbeit, die dahinter steckt. Und Sätze wie „das ist doch tolle Werbung für dich“ hat u.a. Nina George in ihrem offenen Brief an Audible und Lufthansa effizient entkräftet.

Sackgasse oder Tor in die Verlagswelt?

Was ich persönlich nicht glauben kann (auch wenn mir hier die Erfahrung fehlt), ist, dass veröffentlichte Kurzgeschichten einen negativen Effekt bei der Verlagssuche haben. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein Verlag einen Autor eher ablehnt, wenn er Kurzgeschichten veröffentlicht hat, als wenn er noch gar keine Veröffentlichung vorweisen kann. Denn, wer in einer Anthologie erscheint, hat sich durch einen Auswahlprozess geboxt, eine Deadline eingehalten, eine Geschichte zu einem vordefinierten Thema geschrieben und an seinem Stil gearbeitet. Wirklich, ihr lieben Verlage und Agenten da draußen, ist das nichts wert? Gar nichts? Ich glaube das nicht.

Tatsächlich kenne ich mehr Beispiele, die für das Gegenteil sprechen: Autoren, die mit Kurzgeschichten gestartet sind und sich im Zuge dessen einen festen Platz erarbeitet haben. Das gilt zum Beispiel für Fabian Dombrowski, der sowohl als Verleger, als auch als Autor im Kurzgeschichten-Bereich unterwegs ist, aber auch für Tanja Rast, Robert von Cube, Markus Cremer und – last but not least – auch für mich selbst. Verlegerin Ingrid Pointecker vom Verlag Ohneohren hat ein paar dieser Karrieren in einem Blogartikel zusammengefasst.

Unabhängig von ihrem Erfolg können Kurzgeschichten also durchaus ein Tor in die (Indie-)Verlagswelt sein. Man lernt Kollegen kennen, Verleger und Verlegerinnen, bekommt die Chance auf Lesungen, auf Messepräsenz oder Online-Leserunden. Auch wenn sich Leser also nicht konkret an den Autorennamen in einer Anthologie erinnern, die persönliche Reichweite und die eigene Erfahrung steigen enorm.

Jede Seite wirkt 

Also, ihr Lieben da draußen: Lasst euch nicht abschrecken. Wenn ihr Lust auf eine Kurzgeschichten-Ausschreibung habt, wenn ihr etwas Abwechslung braucht, wenn ihr euch ausprobieren, experimentieren und Neues wagen wollt, dann ergreift die Chance. Vielleicht wird es nicht euer großer literarischer Durchbruch. Vielleicht werdet ihr nicht reich daran. Vielleicht klappt es nicht einmal mit der Veröffentlichung. Aber mit jeder Seite, die ihr schreibt, sammelt ihr Erfahrung, und mit jeder veröffentlichten Geschichte wächst euer Selbstbewusstsein und eure persönliche Reichweite. Wenn ihr mit Kurzgeschichten dagegen gar nichts anfangen könnt oder euch lieber auf eure Romane konzentriert – nur zu. Hauptsache, ihr hört nicht auf zu schreiben.

Wenn ihr übrigens ein paar tolle, fantastische Kurzgeschichten lesen wollt, schaut doch mal bei den oben erwähnten Verlagen vorbei. Ich bin mir sicher, ihr werdet fündig.

Wie steht es um euch, lest ihr Kurzgeschichten? Schreibt ihr sie gerne oder eher selten? Was fällt euch leichter – lange Erzählungen oder knackige Kurzgeschichten? Lasst es mich wissen.

8 Kommentare

  1. Hallo Elea, danke für deinen Artikel. Ich muss gestehen, ich war ein wenig – nennen wir es mal: erschrocken – über Marcus Johanus’ Beitrag. Eigentlich bin ich ein Fan von Marcus’ Blog, mit seinem Artikel wollte er sicherlich bewusst polarisieren. Was ihm gelungen ist.
    Deine Erwiderung darauf spricht mir aus der Seele. Auch ich hab mit Kurzgeschichten angefangen, bevor ich mich an ein Romanprojekt gewagt habe. Ja, es gelten andere Regeln, und ja, es gibt nur einen sehr kleinen Markt dafür. Aber der Lerneffekt ist großartig. Figurenentwicklung, Spannungsbogen, Sprachstil, etc. – daran kann man sich wunderbar ausprobieren – und für die Kurzgeschichte dann eine Essenz daraus destillieren. Auch wenn sie im Vergleich zum Roman nur eine Momentaufnahme ist, so haben sowohl Autor als auch Leser den Anspruch, eine „ganze Geschichte“ zu bekommen.
    Und schreibst du gerade an einem Roman, so ist eine KG auch eine wunderbare Möglichkeit, deine Romanfiguren auf die Spielwiese zu schicken und zu sehen, wie sie interagieren. Von Zeitverschwendung kann da keine Rede sein.

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    1. Liebe Angie, danke für deinen Kommentar. Mir ging es ähnlich wie dir, deswegen habe ich mich dann am Ende doch entschieden, etwas darüber zu schreiben. Generell finde ich es immer sehr schade, wenn die Sinnhaftigkeit eines Schreib-Projekts nur daran gemessen wird, ob es sich „lohnt“ (aus wirtschaftlicher Hinsicht), denn der ganze Schreibprozess ist ja sehr viel mehr als nur ein Mittel, um Geld zu verdienen. Ich glaube nicht, dass Marcus vorhatte, Kurzgeschichten-Autoren zu diskreditieren, aber der Beigeschmack bleibt: „Was kein Roman ist, ist nichts wert.“ Und das finde ich sehr schade und obendrein auch nicht richtig.

      Ich stimme dir da absolut zu, KGs sind eine tolle Möglichkeit zur Entfaltung. Ich glaube, man kann davon langfristig nur profitieren, sofern man sein Ziel nicht aus den Augen verliert.

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  2. Ich möchte auch eine Lanze für die Kurzformen brechen; nicht nur für die Kurzgeschichte, sondern auch für Novelle und Erzählung. Auch als Leserin ziehe ich eine knackige Kurzgeschichte jederzeit einer breitgewalzten Romanhandlung vor. Da würde ich mir vielfach mehr Erzähleffizienz wünschen.
    Der andere Vorteil der Kurzformen ist, dass man sie auch „mal eben“ an einem Wochenende lesen kann. Zwischendurch, auch wenn gerade nicht viel Zeit ist. Leider komme ich unter der Woche wegen vielfältiger anderer Verpflichtungen kaum dazu – und dann fällt es mir teilweise schwer, mich wieder in eine komplexe Romanhandlung einzufinden. Oft sind es deshalb die eigentlich spannenden Sachen, die wieder auf dem SUB landen (natürlich mit dem festen Vorsatz, sie irgendwann doch …, wenn denn mal Zeit sein sollte …).
    Das Gleiche höre ich in meinem Umfeld in verschiedensten Variationen. So gesehen erstaunt es mich eigentlich, dass Verlage nicht viel mehr auf literarische Kurzformen setzen, sondern Bücher sogar durch zusätzlichen Weißraum aufblähen, um sie dicker wirken zu lassen. So hat der Leser zwar das Gefühl, mehr Buch für’s Geld zu bekommen, gleichzeitig schwindet auch das Bewusstsein, dass die Masse nicht alles macht.

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    1. Danke für deinen Kommentar, Nike. Ich habe auch großen Respekt vor Autoren, die tolle Geschichten auf kleinem Raum erzählen und trotzdem Spannung aufbauen und Charakteren Leben einhauchen können. Nicht jede Geschichte braucht eine Pentalogie aus 900-Seiten-Wälzern, manchmal ist kürzer bestimmt besser. Leider klappt das bei mir nur selten mit der Kürze. 😁

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  3. Als ich den Standpunkt zuerst gelesen habe, dachte ich auch nur: „lol, was?“ Da werden einfach Äpfel mit Birnen verglichen (nein, besser: die Maßstäbe für Äpfel werden auf Birnen übertragen) und gesagt, dass Birnen nichts wert sind. ORZ
    Das ist einfach nur so schade, dass Kurzformen (nicht nur die Kurzgeschichte an sich) so belächelt und nicht ernst genommen werden. Das spiegelt sich ja auch darin, dass man sie als „Übung“ versteht. Aber das ist Nonsens. Jedes Werk ist „Übung“, weil nur durch Schaffen lernen wir wirklich. Zumindest eben in den Künsten. Ich kann viel über Erzählstruktur und Dialoge, etc. pp. lesen, es verstehen – aber so wirklich begriffen und verinnerlicht habe ich es nur, wenn ich es auch tatsächlich tue. Kurzformen nicht wertzuschätzen, läuft auf das Gleiche hinaus wie, du hast es ja selbst gesagt, Liebesromane* nicht zu schätzen. Die sind ja auch gern ein Bashing-Opfer und werden belächelt, und man versucht das runterzuspielen, in dem man dann solche Sätze wie „Aber ja, natürlich haben die auch ihre eigenen Richtlinien und Klischees und bliblablubb“ nachschiebt. Das ändert auch nichts daran, dass man Liebesromane für wertlos hält.
    Ich denke auch, dass dies das allgemeine Problem ist: Für die Kurzformen fehlt zum Teil sehr stark die Wertschätzung. Als Schriftsteller biste nur was wert, wenn du Romane schreibst – den Eindruck vermitteln mir nicht nur Autoren sondern auch Leser. „Guck mal, was für einen dicken Schinken ich hier habe!“ Irks.
    (Im Übrigen musste ich da gleich an die 33ste Folge des The-Prolific-Writer-Podcasts denken. Da geht Dean Wesley Smith auch auf die Entwicklung der Romanlängen ein. Kurz: Romane wurden Schinken, weil höhere Produktionskosten gerechtfertigt werden mussten. Heute sind die Leute an repetitive Handlungen/ Cicles gewöhnt und die Frage steht im Raum, ob straffe Erzählungen bei diesen Lesern überhaupt noch eine Chance haben.)

    * Oder Autoren, die Betriebsanleitungen u.ä. schreiben, zu sagen, dass sie damit aufhören sollen, weil es sie null weiter bringt beim Romanschreiben. ??? Nur: Das ist doch nicht das Ziel. Ich kann doch nicht alles, was ich als Schriftsteller tue, darauf runterbrechen, obs für Romane taugt. Ich erzähle doch in erster Linie Geschichten, und manche sind eben kürzer und andere länger – und bei anderen steht noch nicht einmal der Plot als solches im Rampenlicht. Oder denkt hier jemand, dass wir aufhören sollten, Gedichte zu schreiben, weil es uns für unsere Romane nichts einbringt? *Kopf schüttelt*

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    1. Danke für deinen Kommentar, Zitkalasa. Mir geht das ähnlich wie dir, ich finde es auch immer schade, wenn alles, was man als Autor tut, am monetären/wirtschaftlichen Nutzen gemessen wird. Natürlich gibt es viele, die von ihrem Schreiben leben wollen und die sich einen finanziellen Erfolg wünschen, aber das gilt eben nur für einen Bruchteil derer, die sich mit dem Schreiben beschäftigen. Ich finde aber, dass auch und gerade diejenigen, die vielleicht keinen Roman anpeilen oder die sich eher in Nischen-Genres bewegen, Anerkennung verdient haben. Ich bin da ganz bei dir, dass viele literarische Formen nicht den Respekt bekommen, der ihnen zusteht. Deswegen bin ich immer sehr skeptisch mit verallgemeinernden Aussagen wie „schreibe bloß nicht X“ oder „schreibe nur Y“ – das schafft mehr Frust als Freude, denke ich.

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      1. Da bin ich völlig bei dir. Im schlimmsten Fall sammelt sich so viel Frust und vermutlich auch ein Gefühl von „Ist doch eh alles Blödsinn“ an, dass die Leute Kurzgeschichten/ andere Genres fallen lassen. Im Worst Case lassen sie gleich das ganze Schreiben sein. Kann man natürlich sagen, dann haben sie es nicht verdient (vor allem nicht, wenn sie davon leben wollen) – aber das kanns ja auch nicht sein, dass wir uns gegenseitig demotivieren und sagen wollen, was wir zu schreiben haben und was nicht.

        Wobei ich Marcus Johanus Standpunkte schon nachvollziehen kann – eben wenn es darum geht, nur Romane schreiben zu wollen. Allerdings lässt der Artikel dann wieder eine differenzierte Sichtweise vermissen wodurch man als Leser schon vergessen kann wie eingeschränkt der, ich sag mal, Wirkungskreis der Tipps tatsächlich ist. (Eben nur für aufstrebende Romanautoren.) Ich denke, dass das auch zum Aufschrei geführt hat. Der Artikel ist sicherlich auch bewusst so provozierend geschrieben, dass wir uns auch nicht wundern müssen, dass da Missversändnisse/ Empörungen aufkommen.

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  4. Ich glaube auch, dass es Marcus vor allem darum ging, zu sagen: Wenn ihr als Romanautor erfolgreich werden wollt, dann haltet euch nicht mit Kurzgeschichten auf. Der Zusatz „außer, ihr wollt das so“ fehlte dann halt leider. 😉

    Generell ist das ja das große Problem von Schreibtipps in jeder Hinsicht, mal sollte sie nie auf Teufel komm raus verallgemeinern, sondern rausziehen, was man brauchen kann und für nützlich hält. Leider kommt das bei vielen Lesern oft nicht so an und wirkt dann eben – wie du auch schriebst – demotivierend. Deshalb bin ich mit solchen Absolutismen sehr vorsichtig.

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