Sand & Wind

Von der Traumtänzerin zur Schriftstellerin: Das war 2018

Es ist mal wieder so weit, das Jahr neigt sich dem Ende zu. 2018 war ein enorm turbulentes, anstrengendes, arbeitsintensives Jahr, und ehrlich gesagt spüre ich das jetzt, nach 12 Monaten, sehr intensiv. Ein guter Grund, es 2018 ein wenig ruhiger angehen zu lassen. Trotzdem möchte ich euch ein wenig von meinem letzten Jahr erzählen und auch ein paar persönliche Worte diesbezüglich loswerden.

Persönliches zu Beginn

Mit meinem Debüt Ende 2017 hat sich einiges verändert. Das Schreiben hat mich viele Jahre begleitet, eigentlich schon seit meiner Kindheit, aber erst seit letztem Jahr ist es für mich zu einer professionellen Tätigkeit herangewachsen. Ich habe intensiv angefangen, mich mit meinen Texten und den Inhalten zu befassen, habe mich deutschlandweit mit anderen Phantastik-Autor*innen vernetzt und mein Marketing über Social-Media ausgebaut. Nun ja, und ganz nebenbei habe ich auch noch zwei Romane veröffentlicht, zwei fertig geschrieben, einen neuen begonnen und ein halbes Dutzend Kurzgeschichten geschrieben. Aus einem charmanten Hobby, das ich aus Spaß an der Freude nebenbei betrieben habe, wurde in den letzten 12 Monaten ein echter (Knochen-)Job, und es dauerte eine ganze Weile, bis ich das realisiert hatte. Da war es dann schon so weit, dass mein Körper nicht mehr mitspielen wollte und ich nur noch gestresst und abgehetzt war.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich liebe es, Autorin zu sein, ich würde sogar sagen, meine Liebe ist im letzten Jahr noch gewachsen. Ich bin in diesem Job angekommen und habe meinen Platz darin gefunden. Aber ich muss auch den Tatsachen ins Auge sehen, dass die Tage des heiteren Sonnenscheins vorbei sind. Dass die Erwartungen gestiegen sind, meine eigenen und die meiner Leser*innen. Dass ich jetzt Verpflichtungen, Deadlines habe, die es einzuhalten gilt. Das alles war im letzten Jahr neu für mich.

Lange Rede, kurzer Sinn: Für 2019 werde ich einen Gang zurückschalten. Ich will wieder mehr Freude am Schreiben haben, mich darin verlieren können und mir auch mal einen Tag oder zwei gönnen dürfen, an denen ich einfach gar nichts tue und nur meine Freizeit genieße. Ehrlich, so was wie Freizeit hatte ich im letzten halben Jahr kaum. Mein Zeitmanagement muss effizienter werden und muss auch Ruhephasen einschließen. Das sind meine guten Vorsätze fürs neue Jahr – mehr an mich und meine psychische bzw. physische Gesundheit denken.

Veröffentlichungen

Im letzten Jahr sind zwei neue Romane aus meiner Feder erschienen: „Unter einem Banner“ im Januar und „Sand & Wind“ im Juni. Insbesondere „Unter einem Banner“ hat eine wirklich tolle Resonanz bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe.  Bisher ist der Roman tatsächlich der erfolgreichste aus meiner Feder (zumindest in Bezug auf die Verkaufszahlen).

Ein dickes Dankeschön an alle Leser*innen, die mich mit dem Kauf eines der Bücher unterstützt haben und auch an alle, die sich die Mühe gemacht haben, eine Rezension zu verfassen. Ihr macht mich wirklich sehr glücklich damit!

Meine Kurzgeschichten möchte ich an dieser Stelle auch nicht unerwähnt lassen. Zur Leipziger Buchmesse sind die „Phantastischen Sportler“ im Verlag Torsten Low erschienen, zu denen ich mit „Teuflische Neun“ eine humorvolle Phantastik-Kurzgeschichte beisteuern durfte. Immer noch eine meine Lieblingsgeschichten, übrigens. Im Machandel-Verlag erschien außerdem die Anthologie „Wer braucht schon einen Dschinn?“ mit modernen Märchen, inspiriert von den Geschichten aus 1001 Nacht. Meine Kurzgeschichte „Der Fischer und die Peri“ ist eine Erzählung aus Zarbahan, wo auch „Sand & Wind“ spielt. Im Herbst ist im Bookspot-Verlag noch die Anthologie „Schattenflammen“ erschienen. Meine darin enthaltene Dark-Fantasy-Kurzgeschichte „Blutzoll“ wurde von den Herausgeber*innen als Siegergeschichte der Ausschreibung prämiert.

Auszeichnungen

Ja, sogar die gab es im vergangenen Jahr. „Opfermond“ wurde im Februar auf Platz 7 der Phantastik-Bestenliste platziert, „Sand & Wind“ erreichte von August bis Oktober sogar drei Platzierungen auf den Plätzen 4 bis 6. Ich bin wahnsinnig stolz auf diese Anerkennung und bedanke mich ganz herzlich bei der Jury. „Opfermond“ wurde zudem für den Deutschen Phantastik nominiert, erreichte dabei aber „nur“ die Longlist. Dafür erreichte der Roman beim Publikumspreis für Eskapismus und Nerdkultur (PEN&P) einen hervorragenden Platz 10. Das kann sich wirklich sehen lassen.

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Phantastik-Bestenliste Oktober 2018

Aktionen & Social Media

Anlässlich der diesjährigen Mondfinsternis konnte ich einige wunderbare Blogger*innen motivieren, eine Aktionswoche zu „Opfermond“ zu initiieren. Dabei sind wirklich tolle, tiefsinnige Beiträge entstanden, die es sich lohnt, zu lesen, unter anderem von Janna (KeJas Blog), Buchdrache und Myna Kaltschnee. Philipp von Nerds gegen Stephan hat sogar ein eigenes Rollenspiel-System ausgearbeitet, das wir auf der Manticon anzocken konnten. Vielen Dank für euren Einsatz, das war eine tolle Woche!

Mindestens ebenso viel Spaß hatte ich bei der Release-Woche zu „Sand & Wind“, einer ausgedehnten Verlobungsfeier, in der sich die teilnehmenden Blogger*innen nicht nur einer Schnitzeljagd widmeten, sondern auch die Stadt Zarbahan, den Palast und seine Bewohner näher unter die Lupe nahmen. Auch dabei sind richtig tolle Beiträge entstanden. Vielen lieben Dank dafür. Danke der großartigen Elif Siebenpfeiffer gibt es sogar passende Charakter-Zeichnungen für die Protagonist*innen.

 

 

Ja, und dann gab es ja auch noch die Fantasy-Winterspiele Anfang des Jahres und die Fantasy-Woche im Februar, bei denen ich tolle neue Kontakte knüpfen durfte. „Unter einem Banner“ hat bei den Winderspielen sogar zwei Platzierungen abgeräumt. Das hat mich extrem gefreut.

Lesungen & Messen

Zum ersten Mal war ich dieses Jahr auf der Buchmesse in Leipzig und hatte dort richtig tolle, erfüllte Tage mit vielen Kolleg*innen, Blogger*innen und Büchern. Definitiv eine Veranstaltung, die ich weiter besuchen werde – auch wenn das Schneechaos etwas genervt hat. Ich durfte sogar im Rahmen von „Leipzig liest“ in richtig toller Atmosphäre in der Leipziger Innenstadt aus „Opfermond“ lesen. Das war eine wirklich ganz besondere Erfahrung.

Lesung

Lesung aus „Opfermond“ auf der Leipziger Buchmesse

Ein weiteres außergewöhnliches Event war das „Festival Mediaval“, in dessen Lesezelt ich aus „Unter einem Banner“ und „Opfermond“ lesen durfte. Die Opfermond-Mitternachtslesung war besonders spannend – und trotz der Kälte hatten eine ganze Reihe interessierter Zuhörer*innen den Weg ins Zelt gefunden. Dass ich als VIP auch noch die Gelegenheit hatte, hinter die Kulissen zu schnuppern, war besonders aufregend – und ich durfte das tolle Festival ganz umsonst genießen. Was will man mehr? Vielen Dank, liebe Amandara, für deine Einladung. Es war mir ein Fest.

 

Fotosammlung vom Festival Mediaval

Natürlich durfte auch der BuCon in Dreieich dieses Jahr nicht fehlen und war wie immer ein Highlight mit vielen bekannten Gesichtern und lieben Menschen. Hinzu kamen eine ganze Reihe weitere kleiner und großer Conventions, die ich dieses Jahr besucht habe, überwiegend auch mit einem kleinen Autorinnen-Tisch oder einer Lesung: Die RPC in Köln (mit einer überraschend gut besuchten Lesung), die Comic Con in Stuttgart, die Cave Con in Aschaffenburg und das Fantasy-Festival in Schweinfurt. Darüber hinaus hat mich der Drachenzirkel zu einer kleinen, feinen Lesung nach München eingeladen, ich habe erstmals das Branchentreffen von PAN in Köln besucht und natürlich gehörte auch das jährliche Tintenzirkel-Treffen im Schieferpark dazu. Uff, in der Retrospektive war ich da doch ziemlich viel unterwegs …

Lesestatistik für 2018

Ich fürchte, an meiner Vorgabe von 25 Büchern in 2018 werde ich haarscharf scheitern, aber es sind immerhin 24 ½ geworden. Würde ich mein Recherchematerial für „Mutterschoß“ einrechnen, hätte ich die Hürde aber genommen.

Ein Vorsatz für 2018 war ja, mehr zu lesen – und dank Audible habe ich das auch mehr oder weniger gut erfüllt. Rund die Hälfte meiner 2018 konsumierten Bücher waren Hörbücher, denn diese konnte ich sehr gemütlich beim Pendeln in der U-bahn oder bei der Hausarbeit hören. Von meinen 25 (an-)gelesenen Büchern waren 11 von weiblichen und 13 von männlichen Autoren, eines war eine gemischte Anthologie. 13 Bücher sind der Phantastik zuzuordnen, 10 dem Genre Krimi oder Thriller, eines war eine Horror-Anthologie und eines ein Sachbuch.

Meine Lese-Highlights 2018 waren dabei:

  • Der Report der Magd von Margaret Atwood, eine herausragende Dystopie, die noch lange in mir nachgewirkt hat
  • Die Spiegel von Kettlewood Hall von Maja Ilisch, spannende Gaslicht-Mystery mit einer taffen Protagonistin, sehr glaubwürdig in das historische Setting eingebettet
  • Sie von Stephen King, hervorragend konstruierter Spannungsroman, der unter die Haut geht, und nebenbei auch interessante Einblicke in das Schriftstellerleben bietet
  • Der Schatten von Melanie Raabe, atmosphärisch dichter und klug aufgelöster Spannungsroman, ruhig, aber intensiv erzählt mit einer intensiven, morbiden Stimmung
Lieblingsbücher2018

Lieblingsbücher 2018

Auch wenn 25 Bücher für die meisten nicht viel erscheinen mögen, ich bin glücklich, dass ich es geschafft habe, 2018 die Zeit dafür freizuräumen. Wie eingangs erwähnt, bei meinem straffen To-do-Pile war das harte Arbeit.

Ausblick ins Neue Jahr

Um den Blick nicht nur in die Vergangenheit schweifen zu lassen, will ich euch am Ende noch einen kleinen Ausblick ins neue Jahr geben. Was steht denn 2019 alles so an?

Zwei Fortsetzungen zu den 2018 erschienen Romanen sind bereits in Planung. „Sand & Klinge“ wird im Sommer nächsten Jahres erscheinen, für „Unter einer Krone“ gibt es noch keinen Release-Termin, das möchte ich aber auf jeden Fall fertig schreiben. Ende 2019 geht es im Mantikore-Verlag zurück nach Ghor-el-Chras, da erscheint nämlich „Mutterschoß“, ein weiterer Dark-Fantasy-Roman im Setting von „Opfermond“. Wer bis dahin nicht mehr warten möchte, der sollte die Augen offenhalten: Noch davor wird – ebenfalls bei Mantikore – eine Kurzgeschichten-Anthologie erscheinen, die sich mit einer Nebenfigur aus „Opfermond“ etwas detaillierter auseinandersetzt.

Apropos Kurzgeschichten: Da gibt es noch mehr schöne Neuigkeiten. Schon in wenigen Wochen könnt ihr über den Münchener Drachenzirkel die Fantasy-Anthologie „Drachenmär“ erstehen, in der eine etwas augenzwinkernde Kurzgeschichte von mir enthalten sein wird (wer die Helden-WG aus dem Verlag Ohneohren kennt, entdeckt vielleicht alte Bekannte wieder). Zur Leipziger Buchmesse gibt Juliane Seidel vom queeren Blog „Like a dream“ eine Benefiz-Anthologie heraus, deren Erlös queeren Flüchtlingen zugutekommt. Darin findet ihr auch eine schwule Cyberpunk-Geschichte aus meiner Feder. Im Sommer gibt es dann voraussichtlich die Hafermann-Anthologie zum Gruseln, in der ich mich mit dem fränkischen Nachtgieger beschäftigt habe. Auch da sind viele tolle Autorenkolleg*innen beteiligt.

Oh, eine wichtige Neuerung gibt es noch zum Schluss. Dieser Blog ist im letzten Jahr ziemlich eingeschlafen, das will ich 2019 wieder ändern. Meine Website wird umziehen, ich möchte sie künftig selber hosten und damit auch den Anforderungen der DSGVO gerecht werden (das war auf dieser Plattform z.B. nur durch das Abschalten der Kommentar-Funktion möglich). Wundert euch also nicht, wenn diese Seite Anfang des Jahres für eine Weile nicht erreichbar ist. Sie kommt wieder.


Ich hoffe, ihr bleibt mir als Leser*innen auch 2019 gewogen und habt Lust, mich und meine Charaktere durch das kommende Jahr zu begleiten. Ich wünsche euch noch ein paar möglichst ruhige Tage bis zum Jahreswechsel, einen tollen Start ins neue Jahr und dass eure Wünsche 2019 so gut wie möglich erfüllt werden. Achtet gut auf euch und verliert den Spaß und die Freude nicht aus den Augen!

Eure Elea

„Sand & Wind“ ist erschienen

Ein Hauch von Wüstenwind weht durch die Buchlandschaft – seit Montag ist „Sand & Wind“ als Ebook erschienen.

Ich bin schon sehr gespannt, wie mein Herzensprojekt bei euch ankommen wird – ich hoffe, ihr werdet es mögen.

Um euch ein bisschen neugierig zu machen, zeige ich euch hier noch einmal die wundervollen Charakterportraits, die Elif Siebenpfeiffer für mich angefertigt hat. Sind sie nicht atemberaubend?

CharakterePinboard

Mehr über die Charaktere, die Schauplätze des Romans und Einblicke in die zarbahanische Küche findet ihr hier (einfach den Links folgen).

Wenn ihr Lust habt, „Sand & Wind“ für nur 3,49 € zu erstehen, dann bekommt ihr das Ebook auf Amazon, auf Xinxi und im Verlagsshop. Weitere Shops (z.B. Tolino, iBooks) folgen demnächst.n

Auf Xinxi findet ihr außerdem eine Leseprobe aus den ersten Kapiteln.

Lasst euch ins orientalische Zarbahan entführen. 🙂 Viel Spaß!

 

Gewinnspiel „Sand & Wind“

Ihr Lieben, am 25. Juni erscheint mein Orient Fantasy-Roman „Sand & Wind“ als Ebook im Verlag Ohneohren – und passend dazu gibt es ein kleines Rätsel mit Gewinnspiel für euch.

Seit Anfang der Woche findet übrigens auf Facebook auch die passende Releaseparty statt, nämlich die Verlobung von Schah Elis ben Sidef mit Prinzessin Arazin. Noch könnt ihr vorbeischauen und euch das tolle Programm ansehen: Klick (Facebook-Link)

Die perfekte Sitzordnung

Das Bankett zur Verlobungsfeier in Zarbahan ist eröffnet, und der Haushofmeister des Schahs steht vor einer großen Herausforderung: Er muss die richtige Sitzordnung für diesen Anlass wählen und allen Gästen einen der sieben Plätze (siehe Bild) zuweisen.

Tischordnung

Leider haben alle eigene Ansprüche, denen er nachkommen muss.

  • Elis, der Schah, nimmt am Kopfende Platz.
  • Prinzessin Arazin will aus Trotz so weit wie möglich von ihrem Verlobten entfernt sitzen.
  • Kareff, der Kämmerer, will Arazin im Auge behalten und sitzt ihr gegenüber.
  • Izafar, der Wesir, möchte selbstverständlich neben Elis sitzen.
  • Simani, die Zofe der Prinzessin, leistet ihrer Herrin Arazin Gesellschaft und nimmt neben ihr Platz.
  • Die Hofmarschallin Aqiru will zu Izafars Rechter sitzen, aber auf gar keinen Fall neben Prinzessin Arazin.
  • Der Hauptmann nimmt den letzten freien Platz.

GEWINNSPIELFRAGE: Auf welchem Platz sitzt der Hauptmann?

Zu gewinnen gibt es 2 x das Ebook zu „Sand & Wind“ im Wunschformat mit einem kleinen Goodie-Päckchen

Schickt eure Antwort (nur die Zahl des Sitzplatzes) per Mail an meine Email-Adresse im Impressum (Betreff „Gewinnspiel Sand&Wind“) oder per Twitter/Facebook als Privatnachricht. Aus allen richtigen Einsendungen werden zufällig die drei Gewinner/innen gezogen und zeitnah auf meiner Facebookseite bekannt gegeben.

Teilnahme ist bis 29. Juni um 23.59 Uhr möglich.

Viel Erfolg!

Bitte postet die Antwort NICHT unter diesem Beitrag und gebt keine Hinweise auf die Lösung, um anderen auch ihren Rätselspaß zu gönnen. Posts, die in diese Richtung gehen, werden sofort von mir gelöscht. Bitte seid fair. Fragen sind natürlich jederzeit erlaubt.

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Gewinnspielbedingungen und Datenschutz

TeilnehmerInnen des Gewinnspiels müssen mind. 18 Jahre alt sein und einen festen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben. Jede natürliche Person darf nur einmal am Gewinnspiel teilnehmen, bei Verstoß wird die Person von der Gewinnspielteilnahme ausgeschlossen.

Facebook, Twitter und WordPress haben nichts mit dem Gewinnspiel zu tun und steht nicht als Ansprechpartner zur Verfügung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die TeilnehmerInnen erklären sich bereit, Elea Brandt im Gewinnfall ihre Email und Post-Adresse ausschließlich für den Gewinnversand zur Verfügung zu stellen. Dies kann per Facebook-Messenger oder per Email (siehe Impressum) erfolgen. Die Informationen werden nicht an Dritte weitergegeben, nicht gespeichert oder weiterverarbeitet und nach Ablauf des Gewinnspiels unverzüglich gelöscht. Dies gil ebenfalls für alle Email-Adressen, wenn die Teilnahme am Gewinnspiel per Mail erfolgt. TeilnehmerInnen erklären sich bereit, dass ihr Name im Gewinnfall auf der Facebookseite „Elea Brandt“ veröffentlicht wird.

Sollten sich eine/r oder mehrere GewinnerInnen binnen 7 Tagen nach Bekanntgabe nicht zurückmelden, wird der Gewinn erneut verlost. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.

Bildgrafik von https://de.freepik.com/…/mobel-symbole-in-der-architektur-p…, entworfen durch Freepik

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Eleas Jahresrückblick 2017

Ein ausgesprochen aufregendes und außergewöhnliches Jahr neigt sich dem Ende zu und es wird Zeit, eine kurze Bilanz zu ziehen. Was habe ich 2017 erreicht? Was hat sich literarisch für mich verändert? Was ist noch offengeblieben? Begleitet mich auf einem Streifzug durch das Jahr 2017.

2017Statistik

Das Jahr der Vernetzung

IMG_20170626_075054_794Auch wenn die obigen Zahlen das vielleicht nicht nahelegen, 2017 war ein eher ruhiges Jahr für mich. Weder habe ich mir eine verbindliche Wortzahl gesetzt, noch eine bestimmte Anzahl an fertigzustellenden Manuskripten definiert. Dadurch habe ich 2017 tatsächlich nur einen Roman beendet, was sich nicht sonderlich produktiv anfühlt, zumal drei Fragmente darauf warten, beendet zu werden. Ich hasse unbeendete Dinge. 😉 Beachtet man allerdings, was sonst noch alles passiert ist, ist dieser „Einbruch“ durchaus verständlich.

Das Jahr der Vernetzung

Müsste ich 2017 in einem Wort beschreiben, dann war es für mich das Jahr der Vernetzung. Begonnen hat es im Februar 2017 mit der Einrichtung meines Twitter-Accounts, denn ohne Twitter hätte ich niemals das Nornennetz kennen gelernt, bei dem ich seit Sommer festes Mitglied bin, und auch nicht vom LitCamp in Heidelberg erfahren, das mich mit unheimlich vielen tollen Buchmenschen zusammengebracht hat.

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Im Nachhinein kann ich kaum glauben, dass es eine Zeit gab, in der all diese Menschen nicht zu meinem Leben gehörten – denn die Unterhaltungen mit ihnen, der Austausch und die Diskussion hat mich nicht nur literarisch, sondern auch menschlich weitergebracht. Im Oktober habe ich mich außerdem auf meine erste Buchmesse getraut, mit Buchhändlern und Fans gesprochen und neue Weichen für die Zukunft gestellt.

Natürlich durften auch meine jährlichen sozialen Highlights nicht fehlen, die RPC, das Tintenzirkeltreffen im Schieferpark und der jährliche Buchmesse Convent in Dreieich, auf dem ich dieses Jahr sogar lesen durfte. Ich bin unheimlich glücklich und dankbar, mittlerweile ein so festes Bestandteil der Indie-Phantastik-Szene zu sein und überall bekannte Gesichter zu treffen. Das ist ein großartiges Gefühl.

Der Opfermond geht auf

Opfermond_5Apropos großartig: Natürlich war 2017 auch das Jahr meines Roman-Debüts. Im September ist „Opfermond“ im Mantikore-Verlag erschienen und hat mir schlaflose Nächte, abgekaute Fingernägel und Freudenstürme beschert. Das Gefühl, zum ersten Mal den eigenen Roman in den Händen zu halten und zu signieren, ist kaum in Worte zu fassen. Ich bin auch immer noch absolut überwältigt von der tollen Resonanz, die der Roman erhalten hat, von dem Lob und den großen Worten, die ihr – meine Leser – mir geschenkt habt. Vielen, vielen Dank dafür – ihr seid wundervoll!

Nicht nur „Opfermond“ hat dieses Jahr das Licht der Welt erblickt, es sind auch vier Kurzgeschichten aus meiner Feder in Anthologien erschienen und seit Ende Februar betreibe ich diesen kleinen Blog, der sich zusehends mit Inhalten gefüllt hat. Was sich anfangs noch recht schleppend anfühlte, ist zu einer liebenswerten Routine für mich geworden, und gerade die „Charaktere auf der Couch“-Reihe hat mir großen Spaß gemacht.

Auch literarisch habe ich 2017 vieles gelernt. Gerade befindet sich der dritte Roman im Lektorat und dank der intensiven Zusammenarbeit mit meinen Lektorinnen und Verlegern bzw. Verlegerinnen blicke ich mit ganz neuen Augen auf meine Texte, entdecke alte Fehler und mache neue. 😉 Ich habe in Schreibratgebern geschmökert, Podcasts gehört und mich mit Kolleginnen und Kollegen ausgetauscht. Ich glaube, schön langsam kristallisiert sich eine gewisse Routine für mich heraus, mit der ich gut arbeiten kann. Das heißt aber nicht, dass ich nicht noch ein ganzes Stück besser werden will.

Das Jahr privat

IMG_20171030_160759Privat hat sich mein Leben solide stabilisiert, ich stehe mit beiden Beinen im Brotjob, finanziell bin ich gut abgesichert, nur meine Wohnsituation und das Pendeln schlauchen immer noch. Ich hoffe, da ergibt sich 2018 eine neue Lösung. Mit der 30-Stunden-Stelle bleibt etwas weniger Zeit für das Schreiben, dafür fühle ich mich im Brotjob wesentlich ausgelasteter und besser wertgeschätzt.  Und das ist ja auch wichtig. 😊 Außerdem war zeitlich und finanziell ein toller Venedig-Urlaub drin.

Ausblick – was bringt 2018?

Aber nun verlassen wir 2017 und werfen einen Blick in die Zukunft. Was hält 2018 für mich und für euch bereit? Zwei Romane aus meiner Feder stehen in der Warteschlange und ich freue mich auf beide schon riesig.

Anfang des Jahres wird „Unter einem Banner“ im Dead soft Verlag erscheinen, ein rauer Low Fantasy Roman über Krieg, Verantwortung, Schuld und die Beziehung zwischen zwei ungleichen Männern, die beide mit ihrer Vergangenheit kämpfen. Wer neugierig ist, kann sich noch bis zum 8. Januar für meinen Newsletter anmelden und eine Kurzgeschichte als kleinen Vorgeschmack auf den Roman erhalten.

Im Sommer erscheint dann im Verlag Ohneohren „Sand & Wind“, ein phantastisches, witziges und romantisches Orient-Märchen im Stil von 1001 Nacht mit jede Menge Action und Aladdin-Flair. Auch darauf freue ich mich schon sehr, denn dieser Roman hat mir 2014 meinen bisher produktivsten und gleichzeitig lustigsten Nanowrimo beschert. Ich hoffe, ich kann ein bisschen von dieser Schreibfreude an euch weitergeben.

Vier Anthologien mit Kurzgeschichten aus meiner Feder stehen außerdem in den Startlöchern, ich werde zum ersten Mal die Leipziger Buchmesse besuchen und darf im September auf dem Festival Mediaval, dem größten Mittelalter-Festival Deutschland, aus „Opfermond“ lesen. Wow. Ehrlich, Leute, ich bin schon voll gehyped auf dieses Jahr. Es wird toll!

2018 soll außerdem wieder ein produktives Jahr werden. Vier Romane warten darauf, fertiggestellt zu werden, und vielleicht ergibt sich ja sogar der eine oder andere Vertrag für 2019. The show must go on – und so. Wisst ihr ja.

Prosit Neujahr!

In diesem Sinne, ihr Lieben, danke ich jedem Einzelnen von euch, der mich in diesem turbulenten Jahr unterstützt hat, und hoffe sehr, dass ihr auch nächstes Jahr weiter an meiner Seite seid. Ich wünsche euch allen ein erfolgreiches, harmonisches und kreatives Jahr 2018, das viele schöne Überraschungen, Momente und Erlebnisse für euch bereithält und euch euren Wünschen und Träumen etwas näherbringt. Ich habe dieses Jahr ein gutes Stück meines Traums gelebt. Ihr könnt das auch!

Alles Liebe und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Eure Elea