Über mich

Als Tochter zweier Germanisten kam ich früh mit phantastischer Literatur in Berührung. Ronja Räubertochter, Jim Knopf und Harry Potter begleiteten mich durch meine Kindheit und weckten den Wunsch, meine eigenen Welten und Figuren zum Leben zu erwecken. Schon im Kindergarten fanden die ersten eigenen Geschichten einen Weg aufs Papier, und während meiner Schulzeit entstanden unzählige, heute zurecht vergessene Romanfragmente.  Das Schreiben hatte mich – mit Haut und Haaren.

img_20170227_160040_150Als passionierte Pen-and-Paper- und Live-Rollenspielerin empfinde ich große Freude daran, ungewöhnlichen Charakteren Leben einzuhauchen, ihre Motivation zu entwickeln und ihre Stärken und Schwächen abzuwägen.

Dabei helfen mir auch meine Erfahrungen aus dem Psychologiestudium, das ich 2014 abgeschlossen habe. Beruflich beschäftige ich mich vorrangig mit gefährlichen Gewaltstraftätern, über deren Behandlung ich meine Doktorarbeit schreibe – menschliche Abgründe sind mir demnach auch im wahren Leben vertraut.

Es überrascht also nicht, dass sich meine literarischen und schreiberischen Interessen vor allem im Bereich Low Fantasy, Thriller, Horror und Mystery bewegen. Dabei sind mir authentische, vielschichtige Charaktere ebenso wichtig wie spannungsgeladene Plots, die den Leser atemlos zurücklassen. Ich mag es, Genres zu mischen, mit verschiedenen Elementen zu spielen und sie zu kombinieren. Je vielfältiger, desto besser. Auch vor schwierigen oder unangenehmen Themen schrecke ich nicht zurück und thematisiere sie in meinen Romanen und Kurzgeschichten. Darunter fallen gesellschaftliche Tabus wie Diskriminierung, Verfolgung und Rassismus ebenso wie Selbstjustiz, Gewalt und Krieg. Einige meiner Geschichten sind aber auch positiv und humorvoll, die Abwechslung ist es, die mich reizt. photofunia-1488208777

Am liebsten schreibe ich zuhause in meinem hellen Wintergarten mit einer Tasse Tee oder Milchkaffee und dem Laptop auf dem Schoß. Alternativ schreibe ich auch sehr gerne im Zug: kein WLAN, keine Ablenkung und nette Landschaft vor dem Fenster. Außerdem ist die deutsche Bahn immer für etwas Extra-Schreibzeit gut.

Zum Plotten, Schreiben und Überarbeiten nutze ich verschiedene Programme, springe je nach Bedarf zwischen Scrivener, Word und Papyrus hin und her. Auch Mindmapping-Programme nutze ich dafür gerne, manchmal auch einfach Notizbüchlein oder ein großes DIN-A4-Blatt. Der Austausch mit anderen Autoren gibt mir zudem sehr viel und hilft mir, mich weiterzuentwickeln. Vor allem im Tintenzirkel-Fantasyautorenkreis und im Nornennetz finde ich immer wieder Antworten, Inspiration und Unterstützung bei meiner literarischen Reise.

Habt ihr noch Fragen? Wollt ihr mehr über mich oder mein Schreiben wissen? Fragt einfach, ich antworte gerne.

 


Autoreninterview mit Elea Brandt bei Mona Seiffert